Ideen für Fußgängerzone und Markt liegen vor

Die Umgestaltung von Fußgängerzone und Ohligser Markt sind zentrale Bausteine im Integrierten
Stadtentwicklungskonzept für Ohligs. Um Ideen zur Realisierung zu finden, lobte die Stadt Stadt Solingen 2019 einen Planungswettbewerb aus, an dem sich 10 Planungsbüros aus ganz Deutschland beteiligten.

Mit den Ergebnissen beschäftige sich am vergangenen Dienstag das Preisgericht, dem auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter angehörten.

Die Ergebnisse des Preisgerichts werden Pressevertretern im Rahmen eines Mediengesprächs vorgestellt am

Montag, 17. Februar, um 17 Uhr
im Ladenlokal Düsseldorfer Straße 40
(ehemals Gerry Weber)

Gesprächspartner sind
• Oberbürgermeister Tim Kurzbach
• Stadtdirektor Hartmut Hoferichter
• Prof. Ulrike Beuter, Vorsitzende des Preisgerichts
• die Preisträger

Die Stadt Solingen wird die eingereichten Arbeiten und vor allem die drei preisgekrönten Beiträge im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorstellen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Solingen vom 14.2.2020
Foto: Ralf Houven

Hof- und Fassadenprogramm Ohligs getartet

Die Aufwertung des öffentlichen Raums in Ohligs über die Städtebauförderung soll auch dazu beitragen, private Immoblienbesitzer zu motivieren, in ihre Bestände zu investieren.

Über das Hof- und Fassadenprogramm Ohligs erhalten Besitzer von Immobilien innerhalb des Geltungsbereichs nun die Möglichkeit, Zuschüsse für die Verbesserung des Erscheinungsbilds ihrer Gebäudezu erhalten.

Wie hoch ist die Förderung?
Es wird ein Zuschuss in Höhe von maximal 40 % auf die gesamten als förderfähig anerkannten Maßnahmenkosten gewährt. Mindestens 60% der Gesamtkosten der jeweiligen Maßnahme müssen durch die Eigentümer getragen werden. Der maximale Förderzuschuss beträgt 25.000 EUR/ Immobilie.

Was kann gefördert werden? Förderfähig sind beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Renovierung und Restaurierung von Fassaden und Dächern unter Berücksichtigung historischer und stadtgestalterischer Aspekte sowie die dazu erforderlichen Vorarbeiten, insbesondere das Reinigen, Verputzen und Streichen.
  • Rückbau von Fassadenverkleidungen und Werbeanlagen sowie die Wiederherstellung ursprünglicher Putz- und Fenstergliederungen und Sichtbarmachung originaler Fassaden.
  • Gestaltung von Innenhöfen und Abstandsflächen, Begrünung von Dachflächen, Fassaden, Mauern und Garagen einschließlich der dazu notwendigen Maßnahmen zur Herrichtung der Flächen.

Alle Informationen zum Hof- und Fassadenprogramm Ohligs sind auf dieser Seite zusammengestellt.
Dort finden sich auch die Links zum Download aller Unterlagen und des Förderantrags.

Neugestaltung der Fußgängerzone: Bewohnerbeteiligung am 5. September

Wie soll die Düsseldorfer Straße zukünftig aussehen?
Welche Möglichkeiten bietet der Marktplatz?
Welche Aspekte sind bei der Umgestaltung zu berücksichtigen?

Ihre Ideen und Meinungen sind gefragt!

Einladungspostkarte

Die Stadt Solingen lädt alle Interessierten gemeinsam mit der ISG e.V, der OWG e.V. und den Ohligser Jongens e.V. als engagierte Akteure vor Ort herzlich zu einer Beteiligung ein am
Donnerstag, 5. September 14 – 19 Uhr am Bauwagen auf dem Ohligser Marktplatz.

Einladungsschreiben

Alle Interessierten, junge und alte Ohligserinnen und Ohligser, haben dort Gelegenheit, Ihre Anregungen und Ideen mitzuteilen und zu skizzieren. Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr werden wir die
bisherigen Ergebnisse zusammenfassen und einen Ausblick auf das weitere Verfahren geben.

Zum Hintergrund der Veranstaltung:

Es ist der Stadt gelungen, zusätzliche Fördermittel aus dem Programm “Starke Quartiere – starke Menschen” u.a. für die Erneuerung der Düsseldorfer Straße und des Marktplatzes zu erhalten. Um eine qualitätsvolle Plannung sicherzustellen, werden ca. 10 Planungsbüros im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens aufgefordert, Ideen zur Neugestaltung zu entwickeln.

Damit die Planungen die Ideen, Vorstellungen und Erwartungen der Bewohner und der lokalen Akteure berücksichtigen, wird dem Wettbewerbsverfahren eine Beteiligung vorausgeschaltet. Die umsetzbaren Ergebnisse werden den sich am Wettbewerb beteilgenden Büros als funktionale, inhaltliche, räumliche und gestalterische Vorgeben mit auf den Weg gegeben. Sie sind zudem Maßstab bei der Auswahl des Siegerbüros.

Ohligs ist als Stadtteil sehr gefragt: Verkehrsanbindung und Infrastruktur sind gut. Wohnraum ist begehrt und vor allem junge Familien ziehen zu. Daraus ergeben sich Herausforderungen und
Chancen für die zukünftige Entwicklung, sowohl für das Zentrum des Stadtteils mit seinen vielfältigen Funktionen als auch darüber hinaus.

Es gibt eine Reihe wichtiger Projekte in der letzten Zeit, die das Gesicht des Stadtteils bereits verändert haben. Dazu gehören die Ansiedelung der codecentrics AG und des Galileums oder die Neuanlage des Planetenwegs. Darüber hinaus sind verschiedene Projekte bereits angeschoben, die Ohligs in den nächsten Jahren positiv verändern werden. Hierzu gehören die geplante Bebauung des ehemaligen OLBO-Geländes oder die neue Filiale der Sparkasse mit angeschlossenem Lebensmittelvollsortimenter am Ohligser Markt, deren Bau jetzt beginnt.

Hinzu kommen weitere Maßnahmen im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes Ohligs, das 2018 als Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils einstimmig beschlossen worden ist, wozu auch die Umgestaltung der Düsseldorfer Straße inklusive Marktplatz gehört, die wir mit Unterstützung von Fördermitteln der Europäischen Union ab 2020 umsetzen wollen.

Fortführung des ReparierTreff Ohligs!

“Reparieren statt Wegwerfen!”
Das ist das Motto des ReparierTreff Ohligs, der von der IPD Stiftung in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Ohligs organisiert wird. Seit nun einem guten Jahr findet jeden 1. Mittwoch im Monat der ReparierTreff im Café Kiste in der Parkstraße 12 statt. Das über den Verfügungsfonds gestartete Projekt ist jetzt aus der Förderphase heraus und wird durch die verantwortlichen Organisationen eigenständig fortgeführt.
Über einen solchen Erfolg freuen wir uns sehr!

Das heißt, dass auch weiterhin kaputte Gebrauchsgegenstände wie z.B. Wasserkocher, Spielzeug oder Laptop gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern, bei Kaffee und Kuchen, repariert werden können.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://ipd-sg.de/stiftung/projekte/repariertreff

bagfa Innovationspreis 2017 – Neues von Alten

Im Rahmen des Wettbewerbs sucht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) besondere und ungewöhnliche Projekte, Aktivitäten und Ansätze, die „Neues von (den) Alten“ würdigen und fördern:

Dabei kann es sich um Engagement im Übergang zur nachberuflichen Phase, politische Partizipation und soziale Teilhabe alter Menschen, um die Weitergabe von Wissen und Erfahrung, um Geschichtsvermittlung oder um die Öffnung von „jungen“ Bereichen des Engagements für ältere Menschen handeln.

Für die Preise stellt die Stiftung Apfelbaum insgesamt 9.000 Euro zur Verfügung.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. August 2017.
Weitere Informationen hier.

Quelle: Städtenetz Soziale Stadt NRW – Newsletter 03. August 2017