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“Machbar” – Gemeinsam nähen gegen Corona

Hinweis: Im ursprünglichen Text war noch von einem "Mundschutz" die Rede. Dieser Begriff darf nicht verwendet werden, da im Moment Abmahnanwälte unterwegs sind, die Projekte dieser Art wegen der Verwendung dieses Begriffs abmahnen. Ohne Worte...

Die IPD-Stiftung [1] und die Ev. Kirchengemeinde Ohligs [2] haben in kurzer Zeit ein Neues Projekt an den Start gebracht:

[3] Freiwillige nähen im Projekt einen Mund-Nasen-Behelfsmasken im “Homeoffice”. Es handelt sich um waschbare Masken aus Baumwolle, der aber natürlich nicht vor eigener Ansteckung schützt. Vielmehr tragen sie dazu bei, Tröpchen abzufangen, die möglicherweise andere anstecken können. Denn man weiß ja nicht, ob man bereits infiziert ist, nur weil man (noch) keine Symptome hat.

Die kostenfreie Abgabe der Masken erfolgt zunächst für Institutionen, die gerade aufgrund von Lieferengpässen keine Masken mehr bekommen können, aber dringend darauf angewiesen sind.

Um die Zahl der Masken zu erhöhen, freuen sich die Organisatoren

Wer hat ebenso Bedarf an diesen Masken? Bitte bei den Machern melden.

Die Organisatoren übernehmen die gesamte Logistik und Koordination, sowohl der Ehrenamtlichen als auch der Materialverteilung bis hin zur Übergabe der kostenfreien Masken. Und all das, mit der momentan so wichtigen Distanz.

Auf dem Infozettel [3]ist zusammenfassend dargestellt, wie man das Projekt unterstützen kann, was die Macher an Material benötigen bzw. wo man sich anmelden kann, wenn man helfen möchte. Infos zum Umgang mit der Maske finden sie hier [4].

Informationenen und Anmedung zum Projekt auf: www.ipd-stiftung.de [1].

Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 10.00 und 14.00 Uhr kann man unter 0176 124 750 00 anrufen. Mail: [5].

Corona – Linksammlung Soziales und Wirtschaft

geschrieben von Martin Voecks am in Allgemein,Information und Beteiligung,TOP-News | Kommentare sind deaktiviert

Liebe Ohligserinnen und Ohligser,

das Corona-Virus bestimmt derzeit das private und berufliche Leben in nie gekannter Form.

Gleichzeitig löst die Krise eine Reihe von Unterstützungsangeboten aus. Fast täglich ändern sich Dinge oder kommen neue hinzu. Wir wollen und können diese nicht selbst aktuell halten.

Damit Sie nicht lange suchen müssen, stellen wir Ihnen an diser Stelle die Telefonnummern und Links zu den Stellen zur Verfügung, die die Informationen und Hilfsangebote aktuell halten und Ihnen hoffentlich weiterhelfen können:

Soziales/ Nachbarschaftliche Unterstützung

Unterstützung Lokale Wirtschaft

 

Corona: Immobilieneigentümer*innen können helfen

geschrieben von Martin Voecks am in Allgemein,Fußgängerzone,Information und Beteiligung,ISG,OWG,TOP-News | Kommentare sind deaktiviert

Die Corona-Krise trifft die kleineren Gewerbetreibenden in besonderem Maße, da ihre Umsätze von heute auf morgen weggebrochen sind, sie aber Fixkosten wie Miete etc. weiter tragen müssen.

[23]
Offener Brief an Immobilienbesitzer*innen

Es drohen Insolvenzen mit der Folge von Ladenleerständen und dem Wegfall von Arbeitsplätzen. Die Vielfalt an Geschäften, Gastromiebetrieben und Dienstleistern machen aber den Charme von Ohligs und insb. der Fußgängerzone aus, sie sind ein echter Standortvorteil.

Viele können helfen und sich solidarisch zeigen.

Die Kunden können zum Beispiel die Online-Angebote der lokalen Betriebe nutzen. Die Ohligser Betriebe sind präsent, sie liefern die Ware zum Teil auch aus. (Hierzu sind aktuell Entwicklungen in Ohligs im Gange, dazu können wir hoffentlich sehr bald mehr berichten.)

Oder sie können Ohligs-Gutscheine [24] erwerben und bereits jetzt für Umsatz sorgen.

Trotz der angekündigten Hilfen von Bund und Land kann die Situation viele kleinere Händler, Gastronomen und Dienstleister überfordern. Wie schnell die Hilfen kommen, und ob sie ausreichend sind, muss man sehen.

Immobilienbesitzer*innen kommt in dieser Zeit eine wichtige Rolle zu, da sie Ihren Gewerbemietern bei Bedarf kurzfristig helfen können. Sie können ihnen in Bezug auf die Mietzahlungen eine Sorge nehmen und sie etwas entlasten.

Die OWG, die ISG und das Stadtteibüro Ohligs richten in einem gemeinsamen offen Brief [23] die Bitte an alle Immobilienbesitzer in Ohligs, die – oftmals langjährige – Gewerbemieter haben:

Bitte gehen Sie auf Ihre Gewerbemieter zu, kommen Sie mteinander ins Gespräch, zeigen Sie sich solidarisch und helfen sie Ihren Mietern, soweit es Ihnen möglich ist.

Vielen Dank!

Wettbewerbsbeiträge zur Neugestaltung der Fußgängerzone in Ohligs in Ausstellung zu sehen

geschrieben von Martin Voecks am in Allgemein,Fußgängerzone,ISG,Marktplatz,TOP-News | Kommentare sind deaktiviert

Ausstellung der Beiträge zum Planungswettbewerb bis zum 1.3.2020

[25]Die Umgestaltung von Fußgängerzone und Ohligser Markt sind zentrale Bausteine im Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Ohligs. Um Ideen zur Realisierung zu finden, lobte die Stadt Stadt Solingen 2019 einen Planungswettbewerb aus, an dem sich 10 Planungsbüros aus ganz Deutschland beteiligten.

Mit den Ergebnissen beschäftige sich am vergangenen Dienstag das Preisgericht, dem auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter angehörten.

Der Siegerentwurf ist zusammen mit dem 2. und 3. Platz sowie den anderen eingereichten Arbeiten im Rahmen einer kleinen Ausstellung in den Schaufenstern im Ladenlokal Düsseldorfer Straße 40 (ehemals Gerry Weber) bis zum 1.3.2020 zu sehen.

Wettbewerb ist entschieden

Ein wichtiger Meilenstein zur Umgestaltung der Fußgängerzone und Marktplatz in Solingen-Ohligs ist erreicht: Der Sieger des Wettbewerbes (1. Preis) ist das Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Köln. Dies hat das Preisgericht in seiner Sitzung am Dienstag, 11. Februar 2020 nach intensiver Prüfung aller Beiträge und Diskussion einstimmig entschieden.

[26]
Gewinnerentwurf: Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

In ihrer Begründung lobte die Jury sowohl den klar gegliederten, gut nutzbaren und gestalteten Straßenraum der Düsseldorfer Straße und am Ohligser Markt insbesondere die Durchlässigkeit und Wegebeziehung zum neuen O-Quartier.

Der gesamte Beitrag des Wettbewerbssiegers kann hier eingesehen werden [26]. Die Erläuterungen zum Wettbewerbsbeitrag stehen hier zm Download bereit [27].

Den Vorsitz der Preisgerichtssitzung übernahm Frau Prof. Beuter, Landschaftsarchitektin aus Oberhausen.

Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 36.000 Euro. Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 28.000 Euro ging an das Büro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung aus Düsseldorf. Die Arbeit des Büros [f] landschaftsarchitektur aus Solingen erhielt den dritten Preis mit einem Preisgeld von 19.000 Euro.

[28]
Gewinnerentwurf: Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Der Wettbewerb wurde von der Stadt Solingen ausgelobt. Die Vorprüfung der Arbeiten sowie die Organisation des Preisgerichts übernahm das Dortmunder Büro post welters + partner mbB. Im Preisgericht saßen Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Akteure vor Ort, außerdem Landschaftsarchitekten als externe Experten.

In den kommenden Monaten werden die drei Preisträger im Rahmen eines Verhandlungsverfahren (nach VgV) aufgefordert ihre Entwurfskonzepte zu konkretisieren und die Kosten für die Umsetzung zu beziffern. Am Ende wird feststehen, wer den Auftrag erhält. Dabei geht das Büro, das mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, mit einem Punktevorsprung ins Rennen. Die Ergebnisse des Verhandlungsverfahrend werden im Sommer erwartet.

Anlass und Aufgabenstellung

Die Umgestaltung von Fußgängerzone und Ohligser Markt sind zentrale Bausteine im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Ohligs. Die Stadt hat das ISEK zum Förderaufruf »Starke Quartiere – Starke Menschen« beim Land NRW eingereicht Mit Erfolgt: Mitte 2018 wurde es durch ein positives Votum zur Umsetzung empfohlen. Eine Bewilligung zur Durchführung der Maßnahme liegt vor.

Die Düsseldorfer Straße ist die Haupteinkaufsstraße im Stadtteil Ohligs. Sie ist als klassische Fußgängerzone ausgebildet und wird geprägt durch Filialbetriebe und inhabergeführte Fachgeschäfte. Doch ihre Funktion geht weit darüber hinaus: Zusammen mit dem Marktplatz ist sie Veranstaltungs-, Aufenthalts- und Erholungsort sowie Treffpunkt für das unmittelbare Wohnumfeld. Diese Funktion als urbaner Wohn- und Nahversorgungsstandort soll sich weiter festigen – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderung durch den Wandel im Einzelhandel. Deshalb ist in den nächsten Jahren die Umgestaltung zum barrierefreien, bespielbaren und multifunktional nutzbaren öffentlichen Raum geplant. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Marktplatz, der als Mittelpunkt der Ohligser Innenstadt durch eine angemessene und funktionale Freiraumgestaltung besonders erlebbar gemacht werden soll.

Gefördert wird der Umbau mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Städtbauförderung. Für die Umsetzung liegt eine Bewilligung von EU- und Landesmitteln in Höhe von rund 4,5 Mio. Euro vor.

Verfahren und Abauf des Wettbewerbs

Der Realisierungswettbewerb wurde nach den »Richtlinien für Planungswettbewerbe« RPW 2013 von der Stadt Solingen ausgelobt. Die Wettbewerbsbetreuung erfolgte durch das Dortmunder Büro post welters + partner mbB. Insgesamt acht Büros wurden vom Auslober zur Teilnahme am Wettbewerb über ein zuvor durchgeführtes europaweites Vergabeverfahren ausgewählt und eingeladen. Weitere vier Büros wurden vom Auslober gesetzt. Zehn der insgesamt zwölf aufgeforderten Büros reichten ihre Arbeiten fristgerecht und anonym ein.

Ziel eines Wettbewerbes ist es, für Bauherren und Nutzer eine optimale und wirtschaftliche Lösung der Planungsaufgabe zu erreichen, die am besten durch den Vergleich unterschiedlicher Alternativen möglich ist. Wichtige Anforderungen, die bei einem fairen Wettbewerb erfüllt werden müssen, sind unter anderem die anonyme Beurteilung aller Wettbewerbsbeiträge und die Bewertung der Arbeiten durch ein unabhängiges Preisgericht.

Die Teilnehmer erhielten am 30. September 2019 die Planunterlagen. Am 16. Oktober 2019 fand ein Einführungskolloquium mit allen Teilnehmern und den Mitgliedern des Preisgerichtes vor Ort statt.
Hier konnten Rückfragen zum Verfahren und zur Wettbewerbsaufgabe gestellt und geklärt werden. Den Teilnehmern blieben insgesamt zehn Wochen zur Bearbeitung und Fertigstellung der Planunterlagen, die bis zum 12. Dezember 2019 eingereicht werden mussten.

Nach einer Vorprüfung der anonym vorliegenden Arbeiten durch das Büro post welters + partner aus Dortmund, tagte am 11. Februar 2020 das unabhängige Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Ulrike Beuter. Erst nach der Auswahl der Preisträger wurde dem Preisgericht die Urheberschaft der eingereichten Arbeiten bekannt gegeben, um eine größtmögliche Neutralität bei der Auswahl und Beurteilung zu gewährleisten.

In einem nächsten Schritt werden die drei Preisträger zu weiteren Verhandlungen aufgefordert.

Preisgericht

Preisträger

1. Preis (36.000 Euro) Arbeit 7004

Landschaftsarchitekten:
RMP Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, Köln

Verfasser:
Stephan Lenzen

Mitarbeiter:
Sabelo Jeebe
Mohamed Amer
Stanislaw Bednarek

2. Preis (28.000 Euro) Arbeit 7002

Landschaftsarchitekten:

ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Düsseldorf

Verfasserin:
Christina Drenker

Mitarbeiter:
Marijana Gutte
Florian Gaujard
Willi Landers

3. Preis (19.000 Euro) Arbeit 7008

Landschaftsarchitekten:
[f] landschaftsarchitektur gmbh, Solingen

Verfasser:
Gunter Ulrichs-Fischer

Mitarbeiter:
Susanne Weihrauch
Stoil Valeov

 

Quelle: Dipl.-Ing. Andreas Brosch, Stadtentwicklungsplanung/ Sanierung Schloss Burg, Stadt Solingen
Solingen, 17.2.2020

Erste ZWAR Gruppen in Ohligs am Start!

geschrieben von Martin Voecks am in Allgemein,Information und Beteiligung,TOP-News | Kommentare sind deaktiviert

Die Initiative des Seniorenbüros der Stadt Solingen, zusammen mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian Solingen und der ZWAR-Zentralstelle NRW eine neuen ZWAR-Gruppe für die Stadteile Ohligs, Merscheid und Aufderhöhe aufzubauen, war ein voller Erfolg!

[29]Es haben sich in kurzer Zeit bereits 10 Gruppen von Menschen gefunden, die zu verschiedenen Themen selbstorganisiert gemeinsam Ihre Freizeit verbringen. Tanzen, Fotografieren, Boule – das sind nur einige Beispiele aus dem breiten Spetrum gemeinsamer Aktivitäten.

Die Übersicht über alle ZWAR-Gruppen finden Sie in dem nebenstehenden Dokument, das Sie hier downloaden [29] können.

Alle 14 Tage treffen sich alle Mitmacher und auch alle neuen Interessierten zu einem Basisgruppentreffen um 18.00 Uhr im Pfarrheim Ohligs, Hackhauser Str. 16, 42697 Solingen, um sich auszutauschen oder auch Neues zu verabreden.
Nächste Treffen: 05.02., 19.02., 04.03., 18.03. 01.04.

Gesamtansprechpartnerin für das Projekt ist Sabina Vermeegen, Engagementförderung, Kath. Pfarrgemeinde St. Sebastian, 01575/ 618 93 96, [8].

ZWAR ist die Abkürzung von “Zwischen Arbeit und Ruhestand”.

In vielen Städten und Stadtteteilen gibt es bereits seit vielen Jahren ZWAR-Gruppen, in denen sich Menschen ab 55 Jahren zusammengefunden haben. Es geht darum, gemeinsam Spaß zu haben und die Freizeit sinnvoll zu gestalten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich gemeinsam Projekte bürgerschaftlichen Engagements auszudenken und umzusetzen.

Weitere und ausführliche Informationen über ZWAR-Gruppen finden Sie hier [30].