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5 Wochen SchauFensterKunst in der Ohligser Fußgängerzone

Bereits zum 8. Mal findet in Ohligs die Aktion SchauFensterKunst statt, und macht die Ohligser Fußgängerzone erneut zur Kunstmeile.

27 Künstler präsentieren in 27 Geschäften ihre Werke. In rund 100 Schaufenstern können ca. 250 Kunstwerke entdeckt werden – ‘nebenbei’ beim Einkaufsbummel.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Passanten, die z.T. gezielt anreisen, die Kunst für sich entdecken und die ausstellenden Geschäfte betreten.

Veranstalter der Ohligser Kunstmeile ist Timm Kronenberg von City Art Project. Sie ist ein Erfolgsmodell: Gut für die Künstler, gut für die Geschäfte und gut für Besucher der Innenstadt, die gratis Kunst geboten bekommen. Und: Das ein oder andere Kunstwerk hat in den letzten Jahren während der Kunstmeile auch den Besitzer gewechselt.

Eine Liste der ausstellenden Geschäfte finden Sie im Bericht des SolingenMagazins.

Das sonst parallel stattfindende und von der OWG veranstaltete Verwöhnwochenende muss Corona-bedingt leider ausfallen. Trotzdem freuen sich alle Beteiligten auf fünf Wochen Schaufensterkunst in der Ohligser Innenstadt.

 

Fotos: Timm Kronenberg

Es tut sich was – item investiert auf der Ostseite des Bahnhofs

Anfang der Woche wurden die Pläne für die neue Nutzung der Brachfläche Hochstraße Ecke Hansastraße vorgestellt. Die Solinger Firma item, Marktführer bei Systembaukästen für industrielle Anwendungen, hat das Gelände von der Wirtschaftsförderung der Stadt erworben. Bis 2023 soll hier ein ein Gebäude mit Büro- und Laborräumen entstehen, in dem neue Ideen und Softwarelösungen für die Industrie entwickelt werden.

Damit siedelt sich schräg gegenüber der Firma Codecentric ein weiterer IT-Spezialist im Hansa-Quartier an – mitentscheidend für die Auswahl des Standortes war die Nähe zum Bahnhof.

Das Vorhaben ist ein weiterer Baustein bei der Entwicklung der Ohligser Flächen östlich des Bahnhofs, neben Codecentric wurden hier in den letzten Jahren auch ein neuer Kindergarten errichtet und das Galileum und der Planetenweg eingeweiht. 2021 soll zusätzlich auch ein Hotel entstehen.

‘Blauer Emil’ im neuen Hans-Ketzberg-Garten

Am Donnerstag, 14.08.20, wurde in der Kirchgasse ein neuer Gemeinschaftsgarten eingeweiht:

Der Hans-Ketzberg-Garten.

Mit viel Arbeit wurde aus einer Brache ein Ort geschaffen, der zum Verweilen einlädt. Gloria Göllmann, Geschäftsführerin der ISG Solingen-Ohligs e.V. und treibende Kraft bei der Umgestaltung, eröffnete gemeinsam mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Bezirksbürgermeister Marc Westkämper und vielen hier ehrenamtlich arbeitenden Mitstreiter*innen die neue Grünfläche in der Ohligser Innenstadt.

Der Garten wurde nach dem in diesem Jahr verstorbenen Mitbegründer des Ohligser Dürpelfestes benannt. Auch Familienmitglieder von Hans Ketzberg waren anwesend.

Die Finanzierung des Gartens erfolgte durch die Unterstützung verschiedener Geldgeber. Ein Bestandteil des Gemeinschaftsgartens ist der ‘Blaue Emil‘, ein Bauwagen mit Solarpanel auf dem Dach. Er wird zur Aufbewahrung von Materialien und als Aufenthaltsraum dienen. Finanziert wurde der ‘Blaue Emil’ aus Mitteln des Verfügungsfonds Ohligs.

Im Prinzip kann jeder den Hans-Ketzberg-Garten nutzen – allerdings braucht man dazu einen Schlüssel für die Eingangstore, und man verpflichtet sich, die “Spielregeln” einzuhalten.

In Kürze wird es einen Online-Kalender geben, aus dem zu ersehen ist, zu welchen Zeiten der Garten bereits belegt ist und wo man einen Schlüssel bekommt.

Auch im SolingenMagazin finden Sie einen Bericht über die die Eröffnung.

Dokumentation zum Wettbewerb zur Umgestaltung der Düsseldorfer Straße ist online

Die Umgestaltung von Fußgängerzone und Ohligser Markt sind zentrale Bausteine im Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Ohligs.

Dokumentation des Wettbewerbsverfahrens

Um Ideen zur Realisierung zu finden, lobte die Stadt Stadt Solingen 2019 einen Freiraumplanerischen Wettbewerb aus, an dem sich 10 Planungsbüros aus ganz Deutschland beteiligten. Der Sieger des Wettbewerbes (1. Preis) ist das Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Köln.

Die Dokmentation des Wettbewerbs steht nunmehr zum Download bereit.

Gewinnerentwurf: Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Im Preisgericht saßen Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Akteure vor Ort, außerdem Landschaftsarchitekten als externe Experten.

Am 18.02.2020 haben wir bereits über die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge und das Verfahren berichtet (siehe hier).

Wie geht es weiter?

Als nächster Schritt wird die vorliegende Planung unter Einbeziehung der Akteure vor Ort zu einer Entwurfsplanung weiterentwickelt.

Parallel zu der Weiterentwicklung der Planung ist ein Konzept für ein Baustellenmanagement in Vorbereitung. Auch hier ist beabsichtigt, die lokalen Akteure eng in die Konzeptionierung und später die Umsetzung einzubinden.

Denn eines ist gewiss: Die Umbaumaßnahmen werden zu Einschränkungen für die Bewohner und Gewerbetreibenden führen. Um diese möglichst zu minimieren und die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten, ist eine gute vorausschauende Planung und Abstimmung aller Akteure untereinander erforderlich.

Das Stadtteibüro Ohligs, die OWG und die ISG und weitere Akteure werden hierbei vor Ort zusammenarbeiten, um die in städtischer Verantwortung liegende Umbaumaßnahme zum Wohle Aller zu unterstützen.

Geld für gute Ideen in Ohligs. Projektaufruf Post-Corona-Stadt. Ideeneinreichung bis zum 1.10.!

Schon während des Lockdowns zeigte sich, dass in vielen Städten und Gemeinden schnell ein neues Bewusstsein für das Gemeinwesen auf Quartiersebene gewachsen ist. Zahlreiche gemeinschaftliche Aktionen wurden aus der Zivilgesellschaft heraus spontan initiiert, und sie haben durchaus das Potential, die Stadtentwicklungspolitik auch über die Pandemie hinaus positiv zu beeinflussen.

Hier setzt der Projektaufruf “Post-Corona-Stadt” der Initiative Nationale Stadtentwicklung an. Bis zum 1.10.20 muss im Rahmen eines mehrstufigen Entscheidungsprozesses eine Projektskizze eingereicht werden.

Gesucht werden beispielgebende Pilotprojekte, die in Folge der Covid-19-Pandemie zur Verbesserung der Krisenfestigkeit von Stadtteilen und zur Stärkung der Stadt- und Quartiersstrukturen beizutragen vermögen. Kreative Lösungsansätze können einem der folgenden drei krisenrelevanten Themenfelder zugeordnet sein:

  • Themenfeld 1 – solidarische Nachbarschaft und Wirtschaften im Quartier
  • Themenfeld 2 – öffentlicher Raum, Mobilität und Stadtstruktur
  • Themenfeld 3 – integrierte Stadtentwicklungsstrategien unter Berücksichtigung von Resilienzaspekten.

Es stehen innovative Ansätze im Fokus, in denen vor Ort gemeinsam strategische Konzepte und Handlungsprogramme erarbeitet und umgesetzt werden.

Der Kreis der möglichen Antragsteller ist breit. Bewerben können sich neben Kommunen und kommunalen Partnern in Kooperation mit Dritten auch

  • zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen,
  • nicht gewinnorientierte Unternehmen,
  • Genossenschaften,
  • lokale Akteursgruppen,
  • Wohnungsbaugesellschaften,
  • Wohlfahrtsverbände,
  • wissenschaftliche Institutionen sowie weitere
  • Initiatoren / Koordinatoren

mit neuartigen strategischen Ansätzen, Projekten und Maßnahmen zum Umgang mit den Pandemiefolgen.

Als besonders förderungsfähig gelten Projekte, die sich durch stadtgesellschaftliche Diskurse, kooperativ erarbeitete strategische Handlungsprogramme oder gemeinsam realisierte Experimentierfelder und Versuchsaufbauten auszeichnen, und zwar unabhängig davon, ob sie auf Quartiersebene, auf Ebene der Gesamtstadt oder in interkommunaler Zusammenarbeit umgesetzt werden.

Modellprojekte der NSP werden bundesweit diskutiert und schaffen zudem weitere Aufmerksamkeit für die Stadt Solingen und für Ohligs.

Das Stadtteilbüro Ohligs steht gern bereit, um mit Ihnen Ihre Projektidee zu diskutieren und weiterzuentwickeln, und um ggf. mögliche Kooperationspartner zu finden.

Die Förderung erfolgt in einem mehrstufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren:

  1. Bewerbung als Pilotprojekt: (Bewerbungsfrist: 01. Oktober 2020)
  2. Formgebundene Antragstellung der ausgewählten Pilotprojekte bis Mitte Februar 2021.

Für 10 – 15 ausgewählte Pilotprojekte stehen etwa 3,5 Mio Euro zur Verfügung. Die Förderdauer erstreckt sich auf drei Jahre bis Oktober 2023.

Weitere Informationen zum Projektaufruf, zur Antragstellung und zum Spektrum förderfähiger Maßnahmen finden sich hier.