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Für Schnellentschlossene: Plätze frei für Jugendliche für eine Gedenkstättenfahrt ins ehemalige KZ Buchenwald vom 26. – 30.10.

Das InterJu veranstaltet vom 26. – 30. Oktober für interessierte Jugendliche eine Gedenkstättenfahrt ins ehemalige KZ Buchenwald.

Da viele Jugendliche von ihren SchulleiterInnen (aus Klausur- oder Coronaregeln bedingten Gründen) keine Erlaubnis für eine Teilnahme bekommen haben, sind nunmehr sechs Plätze frei geworden.

Das InterJu würde es bedauern, die mögliche TN-Zahl nicht ausschöpfen zu können.

Am Donnerstag 15.10. unternimmt das InterJu zur Vorbereitung auf die Fahrt einen Ausflug zum Mahnmal in Witten (Treffpunkt 15 Uhr InterJu). Aufgrund der Kurzfristigkeit dieser Information ist eine Teilnahme an der Gedenkstättenfahrt zur Not auch möglich, ohne an diesem Vortreffen teilzunehmen.

Weitere Infos zur Fahrt finden stehen hier zum Download bereit.

Nachfragen beantwortet:

Lukas Städtler
Projektleitung

InterJu, Nippesstraße 2, 42697 Solingen-Ohligs
Tel. 7 75 63, E-Mail: , www.interju.de

Arbeiterwohlfahrt KV Solingen e.V.
Georg-Herwegh-Straße 25
42657 Solingen

 

Tel. 0212 815018, Fax 0212 811746

Vielfältige Unterstützungen für kleine Betriebe

Auch kleinere stationäre Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe sind heutzutage sehr gut beraten, das Internet zeitgemäß zu nutzen. Diese Erkenntnis ist unter Fachleuten unstrittig. Was nicht heißt, dass jeder gleich einen eigenen Webshop braucht….

Aber ein Google-My-Business-Eintrag, ein kleiner eigener Internet-Auftritt und die Nutzung sozialer Medien sind wirksame Instrumente zur Kundenansprache, über die auch kleine Betriebe verfügen und diese auch regelmäßig nutzen und pflegen sollten.

Dabei geht es neben der Information über die wichtigsten Dinge (Erreichbarkeit, Öffnungszeiten, Waren-/ Markenangebot usw.) insbesondere darum, “Geschichten” über die Firma und die dort Tätigen zu erzählen, um Kundenbindung herzustellen. Menschen interessieren sich für Menschen….

Bund, Land und die Verbände haben eine Reihe kostenloser Beratungs- und Schulungsangebote etabliert, um insb. kleinere Betriebe an diese Instrumente heranzuführen. Von Online-Seminaren über persönliche Beratungen bis hin zu Erklär-Videos ist für eine(n) jede(n) Interessierte(n) etwas dabei!

Nachfolgend eine empfehlenswerte Auswahl:

  • NRW-Digitalcoaches
    Individuelle Begleitung von Händlern bei der Digitalisierung ihrer Betriebe. Erfahrene Digitalexperten organisieren Schulungen, begleiten Betriebe dauerhaft und informieren zudem über Fördermöglichkeiten von verschiedensten Stellen. Kostenloses Angebot, gefördert durch das Land NRW.
  • Kompetenzzentrum Handel
    Kostenfreie Workshops, Unternehmersprechstunden, Podcasts zu aktuellen Handelsthemen, Checklisten und Infomaterialien. Getragen vom Handelsverband Deutschland – HDE e.V., finanziert vom Bundeswirtschaftsministrium.
  • ZukunftHandel
    Paket aus Instrumenten und Trainings, das Unternehmen Schritt für Schritt vom klassischen Ladengeschäft (offline) hin zu einem hybriden Betrieb (offline und online) begleitet, es stärken und zukunftsfähig machen will. Der HDE verschickt Informationspakete an Händler, ein telefonischer Support ist in den nächsten Monaten geplant. (Kooperation HDE und Google)
  • Quickstart Online
    Kostenfreies Wissensportal,  rund um das Thema E-Commerce. Wo beginnt man? Welche Art von E-Commerce passt für welchen Händler? In den Onlinekursen vermitteln Experten aus verschiedenen Bereiche die Antworten auf die Fragen (Kooperation von HDE, Amazon u.a.).
  • ECC Web Talks
    Expertenvorträge und “Insights” zu unterschiedlichen Handels- und Digitalisierungsthemen. Angebot des Instituts für den Handel (IFH) in Köln.
  • Händler Helfen Händlern
    Austauschplattform auf LinkedIn mit zwischen über 2700 Händlern.

Der Newsletter des Blogs “Zukunft des Einkaufens” bietet ebenfalls interessante und akuelle Informationen darüber, wie sich das Einkaufen entwickelt, und wie gerade kleinere Unternehmen darauf reagieren können.

Digitalisierung ist nicht Alles…

Corona hat den seit längerem bestehenden Trend zur Verlagerung von Handel und Diensteistungen ins Internet noch einmal deutlich beschleunigt.

Um Besucher in Innenstädte und Einkaufsbereiche wie die Düsseldorfer Straße in Ohligs zu ziehen, müssen in müssen die Besuche als Erlebnis gestaltet werden, um sich gegen Mitbewerber aus der Region oder aus dem Internet positiv zu positionieren. Dies gelingt insb. durch gemeinsame Aktionen der Gewerbetreibenden vor Ort, durch gemeinsame Serviceangebote wie Lieferdienste sowie durch die Kooperation mit der Kulturwirtschaft oder auch den lokalen Bildungseinrichtungen.

Die OWG beschreitet diesen Weg schön länger. Sie ist dabei aber auf die Unterstützung und Kooperation aller Ohligser Händler, Gastronomen und Dienstleister angewiesen. Denn: Nur gemeinsam ist man stark!

Für jedes einzelnes Unternehmen gilt zudem:

Die Stärken des stationären Handels sind insbesondere eine freundliche und abwechslungreiche Gestaltung der Läden und Schaufenster, Kundenfreundlichkeit, Service sowie eine hohe Beratungskompetenz. Dies sind wesentliche Punkte, die es zu halten bzw. auszubauen gilt, um seine Stärken gegenüber dem Onlinehandel auszuspielen und sich abzugrenzen.

Ein interessantes Buch dazu hat Elmar Fedderke veröffentlicht: “Verkaufen, wenn keiner kauft“.

Internetkompetenz zunehmend wichtig für die Kundenbindung

Die “Corona-Zeit” hat noch einmal in eindrücklicher Weise gezeigt, wie wichtig die Kundenbindung ist, und dass internetbasierte Instrumente hierfür von zunehmender Bedeutung sind.

Experten gehen davon aus, dass Corona den sowieso bereits bestehenden Trend zur Verlagerung von Handel und Dienstleistungen ins Internet noch einmal deutlich beschleunigt hat.

Es gilt umso mehr, das Einkaufen in den Innenstädten und Einkaufsbereichen wie die Düsseldorfer Straße in Ohligs als Erlebnis zu gestalten. Neben der Erneuerung des öffentlichen Raums beginnt dies in den Läden selbst, wo eine freundliche und abwechslungreiche Gestaltung, Kundenfreundlichkeit, Service und Beratungskompetenz wichtiger sind denn je.

Es geht weiter damit, sich vor Ort zu vernetzen, gemeinsame Aktionen zu veranstalten und zu bewerben. Aber auch, gemeinsame Serviceangebote wie Lieferdienste zu etablieren, um sich gegen Mitbewerber aus der Region oder aus dem Internet positiv zu positionieren. Darin liegen die Aufgaben und die Stärken der OWG, die diesen Weg schon länger beschreitet – die dabei aber auf die Unterstützung und Kooperation aller Händler, Gastronomen und Dienstleister vor Ort angewiesen ist.

Es wird deutlich, dass der stationäre Handel auch und gerade in der Nach-Corona-Zeit seine Anstrengungen weiter ausbauen muss,  seine Stärken zu entwickeln und herauszustellen (s.o.), und zudem die Kundenbindung zu verstärken.

Kundenbindung erfolgt heutzutage zunehmend AUCH über internetbasierte Medien wie Google My Business, Facebook, Instagram sowie den eigenen Webauftritt. Man stellt sich dort vor, informiert über sein Sortiment, über seinen Laden, über die Mitatbeiter, über Angebote und Services.

Es geht nicht um Preiskampf – das kann Amazon besser.
Es geht vielmehr darum, AUCH über die sozialen Medien eine Bindung zu seinen – insbesondere jüngeren und neuen – Kunden über “persönliche” Geschichten herzustellen, und diese Bindung durch die Aktualität der Beiträge in den sozialen Medien aufrecht zu halten.

Für diejenigen, die sich informieren und auf den Weg machen wollen, bietet das Internet gerade in diesen Zeiten eine Reihe von Unterstützungsangeboten. Es gibt kostenlose Webinare, die man besuchen und Fragen stellen kann, man kann sich diese teilweise auch im Nachhinein noch anschauen. Darüber hinaus gibt es kostenlose Tutorials, wie man im Internet gut gefunden wird, und wie man sich dort präsentieren sollte.

Wir empfehlen insbesondere vier Plattfomen, die Ihnen interessante diesbezügliche Informationen und Hilfen bieten:

  • ZUKUNFT DES EINKAUFENS
    Informationen, Hintergründe und Trends zur Entwicklung des Einzelhandels.
  • City Lab Südwestfalen
    Digitale und betriebswirtschaftliche Stärkung von Unternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie, Ladenhandwerk und Dienstleistern. U.a. Online-Tipps und Tutorials.
  • Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Handel
    Das Kompetenzzentrum Handel unterstützt die Digitalisierung des Handels – vor allem kleine und mittlere stationäre Einzelhändler.
  • IfH / ECC Köln
    Information, Research und Consulting zu handelsrelevanten Fragestellungen im digitalen Zeitalter

Die Wirtschaftsförderung Wuppertal hat einen guten Überblick zu den Handlungsmöglichkeiten von Händlern in Corona-und Nach-Corona-Zeiten zusammengestellt, wie man auf die Veränderungen regieren kann.

Die Bergische IHK hat ebenfalls eine Seite mit Seminarangeboten bereitgestellt, die sie hier einsehen können.

Die Wirtschaftsförderung Solingen hat die Initiative #UMDENKEN ins Leben gerufen. Sie bietet Solinger Unternehmer*innen kostenlose Unterstützung dabei, ihr Unternehmen und ihr Geschäftsmodell für die Zeit während und nach der Krise zu hinterfragen und zu optimieren. Diese Hilfe ist gratis und wird von interdisziplinären Expertenteams und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wirtschaftsförderung erbracht. Die Kontaktaufnahme kann hier erfolgen.

Nachfolgend finden Sie beispielhafte kostenlose Unterstützungsangebote, auf den o.g. Seiten finden Sie weitere Informationen und Angebote zu unterschiedlichen Themen.

  • Aus der Praxis: Tipps und Tools für Händler*innen
    Hilfe zur Selbsthilfe. Das ist der Grundgedanke von der Initiative und Plattform „Ladenhüter“, die in den schwierigen Zeiten der Coronakrise Händlerinnen und Händlern Handlungspotenziale aufzeigen will.
  • Was Sie jetzt wissen müssen
    Die Experten des Handelsverbandes Deutschland (HDE) haben hilfreiche Tipps für Händler, die unter der Coronakrise und den damit verbundenen Einschränkungen leiden. Ein Überblick über die wichtigsten Ratschläge.
  • Aus der Praxis: Chancen durch einen Online Shop
    Händler*innen wurden dazu gezwungen, ihre Geschäfte zu schließen. Sandra Haderer und ihr Team vom Modegeschäft GWL Concept Store bei Dortmund berichten über die Herausforderungen und Chancen ihres neu eingerichteten Online-Shops.
  • Marktplatzwochen: Online-Marktplätze als Vertriebskanal
    Ebay, Amazon, Zalando, Google? Einstieg ins Thema digitale Plattformen und Online-Marktplätze.
    Kostenlose Praxisgeschichten, Webinare, Leitfäden und mehr vom Kompetenzzentrum Handel.

Suppenküche to go – Für Bedürftige

Die Pfarrgemeinde St. Sebastian bietet in Ohligs in Zusammenarbeit mit anderen Kirchengemeinden und mit  Unterstützung der Stadt Solingen und der Bethe Stiftung während der Corona-Zeit ein neues Angebot für bedürftige Menschen:

Zweimal pro Woche, dienstags und samstags, gibt es in Ohligs frisch zubereitetes Essen. Ergänzt wird die Aktion durch die Heilsarmee mit gepackten Lebensmittelpaketen.

Die Ausgabe in Ohligs erfolgt dienstags und samstags (außer an Feiertagen) jeweils zwischen 11:00 und 12:00 Uhr

im Pfarrheim St. Joseph, Hackhauser Str. 16
Ansprechperson: Sabina Vermeegen, 01575 618 9396

Wenn jemand ganz große Mobilitätseinschränkungen hat, dann soll er/ sie oder sie Kontakt zu Sabina Vermeegen aufnehmen, und man kann gemeinsam überlegen, ob das Essen gebracht werden kann.

Die Ausgabetermine in den anderen Stadtteilen sind diesem Handzettel zu entnehmen. Wer möchte, kann gern dieses Plakat ausdrucken und es bei sich aushängen!

Das Essen ist fertig gekocht und hygienisch sowie umweltfreundlich in einzelne Portionen verpackt.
Sie nehmen das Paket mit nach Hause und wärmen es dort selbst auf.

Aufgrund des Infektionsschutzes kann aktuell leider kein gemeinsames Essen angeboten werden. Das Ganze ist eine Überbrückungslösung für die Coronazeit. Die Aktion ist zunächst bis Ende Mai gesichert.

Möchten Sie die Suppenküche to go als Unternehmen, Gastronomiebetrieb oder Privatperson mit einer Spende unterstützen?

Dann wenden Sie sich gerne an Nina Efker, Stadt Solingen, Sozialplanung 0212 290 – 5389 oder .

Ohligs-liefert.de

Die OWG, die ISG und das Stadtteilbüro Ohligs sind Ende März gemeinsam mit der Solinger Wirtschaftsförderung aktiv geworden: Es galt, in kurzer Zeit eine Plattform an den Start zu bringen, auf der die Angebote der lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister sichtbar sind, die ihre Kunden trotz der Krise weiterhin versorgen.

Viele von diesen kämpfen derzeit um ihre Existenz…
Bitte kaufen Sie dort ein, die meisten liefern Ihnen die Waren sogar nach Hause!

Sie tragen als Kunde/ Kundin durch Ihre Kaufentscheidungen wesentlich dazu bei, Ohligs auch nach der Krise lebendig zu halten!

Das Ergebins ist innerhalb einer guten Woche Arbeit nun am Start:
Ohligs-liefert.de als Teil eines gesamtstädtischen Potals Solingen-liefert.de. Die Plattform ist für Kunden und Gewerbetreibende kostenfrei nutzbar.

Inspiration lieferten ähnliche gerade entstandene Plattformen aus anderen Städten der Region sowie erste Solinger Initiativen. Die Zusammenarbeit erfolgte dann mit dem Solinger Deniz F. Balnak (Rocket Apes), der bereits ehrenamtlich an einer Webseite sowie Apps für Android und iOS arbeitete.

Bei der Umsetzung der Seite kooperierten die Ohligser Akteure neben der Solinger Wirtschaftsförderung auch mit den Werbegemeinschaften der Klingenstadt, dem Initiativkreis Solingen, dem Stadtmarketing Solingen sowie dem Stadtdienst Stadtentwicklungsplanung Solingen, die nun gemeinsam mit Rocket Apes für die Plattform verantwortlich zeichnen.

Die Plattform wird sehr gut angenommen, 323 Gewerbetreibende sind mit Stand 28.4.20 bereits gelistet. Zusätzliche hilfreiche Funktionen des Portals sind geplant und sollen gemeinsam umgesetzt werden.

Solidarität zeigt sich in diesen Zeiten auch innerhalb der OWG:
Daniel Buscher von der JOBexpress Bergisch Land GmbH bietet für Mitglieder der OWG während der Corona-Zeit einen kostenlosen lokalen Lieferservice an. Einmal pro Tag holt sein Azubi die auszuliefernden Waren bei den Gewerbetreibenden ab und liefert sie in Ohligs aus.
Das ist schneller als Amazon!

Noch einmal:
Bitte nutzen Sie die Angebote der lokalen Gewerbetreibenden!
Bitte machen Sie sich bewusst, dass Sie durch Ihre Kaufentscheidungen wesentlich dazu beitragen, dass Ohligs auch nach der Krise noch lebendig ist.