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Stimmen Sie bitte mit ab – bis zum 26. Juli! Ihre Unterstützung für das Galileum ist gefragt…

Alle Solinger und insbesondere alle Ohligser sind gebeten, sich bis zum 26. Juli 2021 an der Wahl zum schönsten Projekt der Städtebauförderung in NRW zu beteiligen.

Die Städtebaufördung hat sich seit 50 Jahren als Förderinstrument zur Stabilisierung und Entwicklung von Stadtteilen bestens bewährt und feiert dieses Jubiläum nun mit einem Wettbewerb.

Solingen hat hierbei das Galileum ins Rennen geschickt.
Und dies aus guten Gründen…

Der ehemalige Kugelgasbehälter in Ohligs wurde einer neuen Verwendung zugeführt und ist unter der Bezeichnung “Galileum” zum neuen Wahrzeichen des Stadtteils avanciert.

Es ist eine Einrichtung entstanden, die vielseitig nutzbar ist. Sie ist in ihrer Art einzigartig und ein echtes Highlight für die Stadt und die Region:

  • Im Planetarium können astronomische Themen durch modernste Projektions-Technologien in der Rundkuppel veranschaulicht werden. In dem vielfältigen Programm  finden sich auch Angebote für Kinder und Kultur.
  • Das Galileum ist auch ein außerschulischer Lernort, der das Bildungsangebot im Stadtteil, in der Stadt und in der Region bereichert.
  • Die Räume stehen insbesondere dem Stadtteil als gemeinwesenorientierter Veranstaltungsort zur Verfügung und können gegen eine geringe Selbstkostenpauschale genutzt werden.
  • Last but not least beherbergt das Galileum nach ihrem Umzug auch die Sternwarte.

Und was besonders herauszustellen ist:
Das fast ausschließlich ehrenamtlich betriebene Solinger Leuchtturmprojekt zeichnet sich durch ein sehr hohes bürgerschaftliches Engagement aus. Insbesondere der Mut und die Zielstrebigkeit der Walter-Horn-Gesellschaft e.V. als tragender Verein haben das Projekt ermöglicht.

Mit sehr großem Engagement und Aufwand ist es dem Verein gelungen, fast 1,4 Mio € Eigenmittel durch Sponsoren und Spenden einzuwerben, um zusammen mit den über 5,4 Mio Zuschüssen aus der Städtebauförderung die Baukosten zu decken. Er hat auch die Bauherren-Aufgaben mit großem persönlichem Engagement gestemmt. Die technische Ausstattung für das Planetarium wurde über Eigenmittel des Vereins finanziert . Der Verein ist hierbei ein finanziell hohes Risiko eingegangen und ist weiterhin sehr dankbar für jede Unterstützung!

Wir finden:
Das Projekt hat bei der Wahl zum schönsten Städtebauprojekt in NRW Ihre Stimme verdient!
Sie haben Zeit bis zu 26. Juli…

 

Auch die anderen vielen Maßnahmen des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts (ISEK) Ohligs werden über die Städtebaufördung mit 80 % bzw. 90 % der Gesamtkosten unterstützt.

Auf der Seite des Stadtteilbüros Ohligs können Sie mehr über die anderen Projekte erfahren.




Ohligs, Du machst Dich!

Ohligs hat viele Qualitäten und Stärken. Der Stadtteil hat seit einigen Jahren eine positive Entwicklung genommen. Durch die Umsetzung des Integrierten Stadtteilentwickungskonzepts (ISEK) konnten insb. im Ostteil bereits positive Entwicklungsimpulse wie das Galileum oder der Planetenweg gesetzt werden (s.u.).

Der Prozess zum Umbau von Ohligs zu einem zukunftsfesten Stadtteil schreitet weiter voran. Die öffentlichen Investitionen im Rahmen des ISEK werden dabei flankiert durch Entwicklungsprojekte privater Investoren, die die Chancen von Ohligs erkennen und diese nutzen.

Die Schwerpunkte der weiteren Erneuerung liegen aktuell im Westen des ISEK-Programmgebiets:

  • Der Marktplatz (2021) und die Fußgängerzone (2022) werden grundegend erneuert. Es entsteht ein moderner, einladender und multifunktional nutzbarer Aufenthaltsbereich. Es wird grün, weitgehend barrierefrei, mit Möglichkeiten zum Spielen und mit Platz für Außen­gastronomie.
  • Im O-Quartier entstehen direkt am Marktplatz über 300 energieeffiziente Wohnungen mit insg. ca. 24.400 qm Nutzfläche sowie Flächen für den Einzelhandel, die die Attraktivität der Fußgängerzone aufwerten.
  • Das ehemalige Globus-Gebäude beherbergt ab April 2021 den neuen Standort der Stadt-Sparkasse sowie einen größeren Lebensmittel-Vollsortimenter.

Aber auch im Osten von Ohligs geht die Entwicklung weiter:

  • Die Planungen zur Aufwertung des Ostausgangs des Hauptbahnhofs laufen. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden geprüft. Es wird ein vielseitig nutzbarer und gut gestalteter Aufenthaltsbereich vor dem künftigen Hotel entstehen. Von dem schöneren Entrée in den Ohligser Osten profitieren Alle, die dort leben.
  • Das Hotel und ein attraktiver Bahnhofsvorplatz sind zudem aber auch wichtige Voraussetzungen dafür, Investoren für die Entwicklung des Hansa-Quartiers zu einem modernen Technologiestandort zu begeistern. Die Ansiedelung der Fa. item sowie der geplanten Ansiedelung Europäischen Fachhochschule (EU|FH) mit einem Standort für die Studiengänge Wirtschaftsinformatik & Wirtschaftsingenieurwesen weisen in die richtige Richtung.

Die ISG hat unter Beteiligung weiterer lokaler Partner eine Gemeinschaftsmarke Ohligs entwickeln lassen, die den Erneuerungsprozess von Ohligs zu einem zeitgemäßen Stadtteil und dessen Stärken herausstellt. Das Logo wird allen Gewerbetreibenden und Akteuren zur Verfügung gestellt und soll unter Verwendung verschiedener “Claims” breit zum Einsatz kommen. Verschiedene Merchandising-Produkte für die “Marke Ohligs” wurden bereits entwickelt.

Nicht zu vergessen sind aber die baulichen und städtebaulichen Projekte, die bereits in den letzen Jahren umgesetzt wurden, und die ein wichtges Fundament für die anstehenden Entwicklungsschritte darstellen:

  • Das Galileum eröffnete am 7. Juli 2019 seine Tore für die Öffentlichkeit.
    Neben der Finanzierung über Städtebaufördermittel (ISEK) erfolgte hier ein starkes persönliches und finanzielles Engagement der Walter-Horn-Gesellschaft e.V., das durch das Einwerben von Spenden/ Sponsoring unterstützt wurde.
  • Die Sauerbreystraße und die Hochstraße wurden über die im Rahmen der Umsetzung des ISEKs Ohligs ebenfalls über die Städtebauförderung aufgewertet. Gleiches gilt für den neu angelegten Planetenweg, der, begleitet durch verschiedene Spielangebote, insbesondere für Besucher eine schöne Verbindung vom Bahnhof über die Sauerbreystraße hin zum Galileum schafft.
  • Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule wurde baulich erneuert, der Schulof wurde entsiegelt und neu gestaltet. Die Inklusive Kita “Pinocchio 3” wurde von einem Trägerverband neu gebaut.
  • In der Nachbarschaft der Kita hat sich ein nachbarschaftlich orientiertes Urban Gardening-Projekt angesiedelt: Die Oase Ohligs Ost.
  • Die codecentric AG hat ihren Sitz vor einigen Jahren in Ohligs-Ost genommen und sich einem schicken Neubau angesiedelt. Das international aufgestellte Unternehmen engagiert sich auch in kleinteilen Projekten in Ohligs.



Es tut sich was – item investiert auf der Ostseite des Bahnhofs

Anfang der Woche wurden die Pläne für die neue Nutzung der Brachfläche Hochstraße Ecke Hansastraße vorgestellt. Die Solinger Firma item, Marktführer bei Systembaukästen für industrielle Anwendungen, hat das Gelände von der Wirtschaftsförderung der Stadt erworben. Bis 2023 soll hier ein ein Gebäude mit Büro- und Laborräumen entstehen, in dem neue Ideen und Softwarelösungen für die Industrie entwickelt werden.

Damit siedelt sich schräg gegenüber der Firma Codecentric ein weiterer IT-Spezialist im Hansa-Quartier an – mitentscheidend für die Auswahl des Standortes war die Nähe zum Bahnhof.

Das Vorhaben ist ein weiterer Baustein bei der Entwicklung der Ohligser Flächen östlich des Bahnhofs, neben Codecentric wurden hier in den letzten Jahren auch ein neuer Kindergarten errichtet und das Galileum und der Planetenweg eingeweiht. 2021 soll zusätzlich auch ein Hotel entstehen.




Oase Ohligs Ost – Nachbarschaftsgarten am Planetenweg

Nachdem die “Scharfen Gärten” am Südpark langfristigen Bauplänen an
den Güterhallen weichen mussten, ist jetzt eine neue Gruppe zum Urban
Gardening in Ohligs aktiv: Zwischen Galileum und Planetenweg trifft man
sich, tauscht sich aus und gärtnert zusammen. Auch der Kindergarten
Pinocchio III übt sich am Gärtnern an der Fläche in seiner direkten
Nachbarschaft. Wie in vielen anderen Städten wird damit Urban Gardening
auch in der Solingern Stadtgesellschaft verankert.

“Uns ist es
wichtig, dass hier ein öffentlicher Ort für die Menschen entsteht, die
in der Nähe leben, arbeiten und wohnen”, betont Thilo Schnor, Sprecher
der zurzeit vierzehnköpfigen Initiative. Er begreift Urban Gardening als
Teil einer breiten internationalen Bewegung zum Thema Nachhaltigkeit in
den Städten. Das ist die Vision: Austausch und Begegnung schaffen,
soziale Netzwerke der Nachbarschaft begründen und sich gemeinsam zu
Umweltthemen engagieren. Inzwischen sei auch die umliegende
Nachbarschaft auf das Projekt am Planetenweg aufmerksam geworden und die
Gruppe wachse zunehmend. Gemeinsame Aktionen und Aktivitäten seien
geplant. “Die Gruppe lebt vom Mitmachen. Daher wollen wir sobald wie
möglich einen Verein gründen.”

“Das Tolle an Urban
Gardening-Projekten ist, dass sogenannte Unorte, also scheinbar
unmögliche Landschaftsräume, mit ganz viel Kreativität zum Leben erweckt
werden,” so Claudia Wackerl, Abteilungsleiterin bei der Unteren
Naturschutzbehörde der Stadt Solingen, “ich bin begeistert, wie diese
Brachfläche schon innerhalb kürzester Zeit mit so viel Ideen und
einfachen Mitteln gestaltet wurde.”

Suche nach Räumen

Die
Idee wurde bei einer Solinger Nachhaltigkeitskonferenz im November 2018
geboren, Teilnehmende schlossen sich zu einer Arbeitsgruppe zusammen.
Die Vision geht dabei über reines Gärtnern weit hinaus: Auch ein
Experimentier- und Lernort für Vereine und Schulen soll geschaffen
werden. Dafür sucht die Intitiative nach geeigneten Räumen in der Nähe
der Brachfläche am Planetenweg. Aber auch, wer nur mitgärtnern möchte,
ist herzlich willkommen.

(Quellenverweis: Stadt Solingen; https://www.solingen.de/de/aktuelles/urban-gardening-am-planetenweg/)

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Rückblick Stadtteilforum Ohligs am 10.10.2018

Am Mittwoch, den 10.10.2018 fand wieder einmal ein Stadtteilforum Ohligs statt.

Dieses Mal wurden beim Treffen folgende Themen besprochen:

  • Bericht Stadtentwicklung/Stadtteilbüro 

Das Sauerbreystraßenfest und das OhKi Kinderfest vom 15.09.2018 wurden reflektiert. Die Feste wurden gut angenommen und das Interesse ist groß, diese im Jahr 2019 zu wiederholen. Dazu wird auch im kommendem Jahr auf die Unterstützung von Anwohnern und Teilnehmern gehofft.

Des Weiteren steht der Eröffnungstermin für das Galileum Solingen: ab dem 5. Juli 2019 können sich die Besucher vom  Planetarium begeistern lassen.

  • aktuelles Vorhaben von Pro Mobil

Pro Mobil, ein Verein für Menschen mit Behinderungen, setzt sich für die Ausweitung von Barrierefreiheit und die Verbesserung der Zugänglichkeit von Angeboten in Solingen ein. Eine Idee, die dies flexibel und preissparend ermöglicht, ist z.B. eine zweiteilige Rampe für Rollstühle aus Legosteinen. Ein Rampenpaar kostet 50 € und besteht aus 500 Teilen, welche sich mit Hilfe von Internetanleitungen zügig zusammensetzen lassen.

  • ISG: „Projekt Mehrweg“/Workshop/Digitalisierungsprojekt

Die Immobilien- und Standortgemeinschaft Solingen-Ohligs plant zurzeit eine Ohligs-App. Gedacht ist, dass dort alle Ohligs relevanten Informationen verfügbar sind, wie z.B. Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Parksituation, Ärzte, Händler etc. Einen Infoabend wird es am 26.11.2018 geben.

Außerdem versucht die ISG mithilfe von Fragebögen, welche auch auf ihrer Internetseite zu finden sind, herauszufiltern, was den Bewohnern an Ohligs gefällt und was noch verbesserungswürdig ist. So zeigen die bisherigen Fragebögen, dass künftig das Sicherheitsgefühl gestärkt werden sollte, damit auch das Abend-/ Nachtleben in Ohligs Fahrt aufnehmen kann.

Ein weiteres Thema war die Aktion “Mensch, ich muss mal”, bei welchem Geschäftsinhaber ihre Toiletten Passanten zur Verfügung stellen. Ziel ist es, dieses Angebot alle 200m zu realisieren.

Zudem wurde ein in der Entwicklung  stehendes Mehrweg-Konzept vorgestellt, durch welches Einweggeschirr und-becher vermieden werden sollen. Gedacht ist beispielsweise ein Pfandsystem für  Becher zu etablieren und bei Veranstaltungen ein Spülmobil zur Verfügung zu stellen.

  • Berichte von Stadtdiensten/Institutionen/Vereinen/Initiativen/Einrichtungen u.a.

Die Ohligser Jongens berichteten von der Zusammenarbeit mit der Geschwister-Scholl-Schule zur Aufwertung des Heide Biotops an der Langhansstraße. Im Rahmen von Projekttagen findet die Instandsetzung etwa drei mal im Jahr statt.

Die Katholische Kirche lädt zum ersten “Wohlfühlmorgen für Bedürftige” am 17.11.2018 ein. Man erhofft sich ehrenamtliche Unterstützung, damit dieses Projekt etwa vier mal jährlich realisiert werden kann. Ein Info-Abend für Interessierte gibt es am 31.10.2018 um 16 Uhr im Pfarrheim.

  • Neubesetzung des Stadtteilbeirats: Wahl von 4 Stellvertretern

Möglich war die Besetzung von zwei neuen Stellvertretern im Stadtteilbeirat: Anwohner und Kultur/Freizeit. Es sind noch freie Posten bei Jugend, Kinder/Erziehung/Familie und Senioren vorhanden. Die Stadtteilbeiratssitzung wird für den 15. November um 18:30 Uhr angekündigt.

  • Imagefilm

Zum Schluss gab es noch die Möglichkeit den Imagefilm “Ohligs – ein Stadtteil mit vielen Gesichtern” zu sehen. Dieser wird auf dieser Homepage und auf unserer Facebookseite in den nächsten Wochen in einzelnen Episoden über die lokalen Akteure veröffentlicht.

Vielleicht planen Sie ein größeres Projekt, über das Sie informieren und/ oder diskutieren möchten? Oder Sie suchen MitmacherInnen, KooperationspartnerInnen für Ihre Veranstaltung? Sofern Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns kurz mitteilen, ob und ggf. wie viel Zeit wir für Sie auf dem nächsten Forum für Ihr Anliegen reservieren sollen.

Der nächste Termin wird zur gegebener Zeit wieder hier bekannt gegeben.