Förderprogramme für Projekte im Umwelt- und Jugendbereich

Wieder wurden neue Förderprogramme aufgelegt, die die Umsetzung von Projekten ermöglichen sollen:

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) unterstützt Ehrenamtliche, die im ländlichen Raum, im Umwelt- und Naturschutz, im Tierschutz und Verbraucherschutz sowie im Bereich Nachhaltigkeit tätigig werden wollen.

Das Programm wendet sich an ehrenamtlich tätige Einzelpersonen oder Organisationen, die eigene Ideen realisieren möchten oder Veränderungen bzw. Weiterentwicklungen bestehender Projekte erreichen wollen. Ziel ist es, aus den eingereichten Vorschlägen die fachlich besten auszuwählen, um sie durch eine kostenlose, qualifizierte Beratung zur Umsetzungsreife zu bringen.

* Frist für die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen: 31. Januar 2021. Weitere Informationen finden Sie hier

Kinder und Jugendliche sind Expert*innen in eigener Sache und sehen andere (Krisen-) Herausforderungen als Erwachsene. Hier sind Projekte gefragt, in denen Kinder und Jugendliche nicht nur teilnehmen, sondern gestalten. Kulturelle Bildung als Ko-Produktion:  ‘Wie sollen meine Einrichtung, mein Spielplatz, mein persönliches Kulturhaus um die Ecke und meine Zukunft aussehen?’
Die Projekte reichen vom Kunstprojekt bis zu soziokultureller „Unternehmensberatung“ durch Kinder, die darauf zielt, die jeweilige Einrichtung mitzugestalten.

* Antragsmöglichkeit: 01. – 30. November 2020, Projektstart: ab Mitte Januar 2021. Weitere Informationen finden Sie hier.




Dokumentation zum Wettbewerb zur Umgestaltung der Düsseldorfer Straße ist online

Die Umgestaltung von Fußgängerzone und Ohligser Markt sind zentrale Bausteine im Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Ohligs.

Dokumentation des Wettbewerbsverfahrens

Um Ideen zur Realisierung zu finden, lobte die Stadt Solingen 2019 einen Freiraumplanerischen Wettbewerb aus, an dem sich 10 Planungsbüros aus ganz Deutschland beteiligten. Der Sieger des Wettbewerbs (1. Preis) ist das Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Köln.

Die Dokumentation des Wettbewerbs steht nunmehr zum Download bereit.

Gewinnerentwurf: Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Im Preisgericht saßen Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Akteure vor Ort, außerdem Landschaftsarchitekten als externe Experten.

Am 18.02.2020 haben wir bereits über die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge und das Verfahren berichtet (siehe hier).

Wie geht es weiter?

Als nächster Schritt wird die vorliegende Planung unter Einbeziehung der Akteure vor Ort zu einer Entwurfsplanung weiterentwickelt.

Parallel zu der Weiterentwicklung der Planung ist ein Konzept für ein Baustellenmanagement in Vorbereitung. Auch hier ist beabsichtigt, die lokalen Akteure eng in die Konzeptionierung und später die Umsetzung einzubinden.

Denn eines ist gewiss: Die Umbaumaßnahmen werden zu Einschränkungen für die Bewohner und Gewerbetreibenden führen. Um diese möglichst zu minimieren und die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten, ist eine gute vorausschauende Planung und Abstimmung aller Akteure untereinander erforderlich.

Das Stadtteilbüro Ohligs, die OWG, die ISG und weitere Akteure werden hierbei vor Ort zusammenarbeiten, um die in städtischer Verantwortung liegende Umbaumaßnahme zum Wohle Aller zu unterstützen.




Ideen für Fußgängerzone und Markt liegen vor

Die Umgestaltung von Fußgängerzone und Ohligser Markt sind zentrale Bausteine im Integrierten
Stadtentwicklungskonzept für Ohligs. Um Ideen zur Realisierung zu finden, lobte die Stadt Stadt Solingen 2019 einen Planungswettbewerb aus, an dem sich 10 Planungsbüros aus ganz Deutschland beteiligten.

Mit den Ergebnissen beschäftige sich am vergangenen Dienstag das Preisgericht, dem auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter angehörten.

Die Ergebnisse des Preisgerichts werden Pressevertretern im Rahmen eines Mediengesprächs vorgestellt am

Montag, 17. Februar, um 17 Uhr
im Ladenlokal Düsseldorfer Straße 40
(ehemals Gerry Weber)

Gesprächspartner sind
• Oberbürgermeister Tim Kurzbach
• Stadtdirektor Hartmut Hoferichter
• Prof. Ulrike Beuter, Vorsitzende des Preisgerichts
• die Preisträger

Die Stadt Solingen wird die eingereichten Arbeiten und vor allem die drei preisgekrönten Beiträge im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorstellen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Solingen vom 14.2.2020
Foto: Ralf Houven




Hof- und Fassadenprogramm Ohligs gestartet

Die Aufwertung des öffentlichen Raums in Ohligs über die Städtebauförderung soll auch dazu beitragen, private Immobilienbesitzer zu motivieren, in ihre Bestände zu investieren.

Über das Hof- und Fassadenprogramm Ohligs erhalten Besitzer von Immobilien innerhalb des Geltungsbereichs nun die Möglichkeit, Zuschüsse für die Verbesserung des Erscheinungsbilds ihrer Gebäudezu erhalten.

Wie hoch ist die Förderung?
Es wird ein Zuschuss in Höhe von maximal 40 % auf die gesamten als förderfähig anerkannten Maßnahmenkosten gewährt. Mindestens 60% der Gesamtkosten der jeweiligen Maßnahme müssen durch die Eigentümer getragen werden. Der maximale Förderzuschuss beträgt 25.000 EUR/ Immobilie.

Was kann gefördert werden? Förderfähig sind beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Renovierung und Restaurierung von Fassaden und Dächern unter Berücksichtigung historischer und stadtgestalterischer Aspekte sowie die dazu erforderlichen Vorarbeiten, insbesondere das Reinigen, Verputzen und Streichen.
  • Rückbau von Fassadenverkleidungen und Werbeanlagen sowie die Wiederherstellung ursprünglicher Putz- und Fenstergliederungen und Sichtbarmachung originaler Fassaden.
  • Gestaltung von Innenhöfen und Abstandsflächen, Begrünung von Dachflächen, Fassaden, Mauern und Garagen einschließlich der dazu notwendigen Maßnahmen zur Herrichtung der Flächen.

Alle Informationen zum Hof- und Fassadenprogramm Ohligs sind auf dieser Seite zusammengestellt.
Dort finden sich auch die Links zum Download aller Unterlagen und des Förderantrags.




Neugestaltung der Fußgängerzone: Bewohnerbeteiligung am 5. September

Wie soll die Düsseldorfer Straße zukünftig aussehen?
Welche Möglichkeiten bietet der Marktplatz?
Welche Aspekte sind bei der Umgestaltung zu berücksichtigen?

Ihre Ideen und Meinungen sind gefragt!

Einladungspostkarte

Die Stadt Solingen lädt alle Interessierten gemeinsam mit der ISG e.V, der OWG e.V. und den Ohligser Jongens e.V. als engagierte Akteure vor Ort herzlich zu einer Beteiligung ein am
Donnerstag, 5. September 14 – 19 Uhr am Bauwagen auf dem Ohligser Marktplatz.

Einladungsschreiben

Alle Interessierten, junge und alte Ohligserinnen und Ohligser, haben dort Gelegenheit, Ihre Anregungen und Ideen mitzuteilen und zu skizzieren. Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr werden wir die
bisherigen Ergebnisse zusammenfassen und einen Ausblick auf das weitere Verfahren geben.

Zum Hintergrund der Veranstaltung:

Es ist der Stadt gelungen, zusätzliche Fördermittel aus dem Programm “Starke Quartiere – starke Menschen” u.a. für die Erneuerung der Düsseldorfer Straße und des Marktplatzes zu erhalten. Um eine qualitätsvolle Plannung sicherzustellen, werden ca. 10 Planungsbüros im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens aufgefordert, Ideen zur Neugestaltung zu entwickeln.

Damit die Planungen die Ideen, Vorstellungen und Erwartungen der Bewohner und der lokalen Akteure berücksichtigen, wird dem Wettbewerbsverfahren eine Beteiligung vorausgeschaltet. Die umsetzbaren Ergebnisse werden den sich am Wettbewerb beteilgenden Büros als funktionale, inhaltliche, räumliche und gestalterische Vorgeben mit auf den Weg gegeben. Sie sind zudem Maßstab bei der Auswahl des Siegerbüros.

Ohligs ist als Stadtteil sehr gefragt: Verkehrsanbindung und Infrastruktur sind gut. Wohnraum ist begehrt und vor allem junge Familien ziehen zu. Daraus ergeben sich Herausforderungen und
Chancen für die zukünftige Entwicklung, sowohl für das Zentrum des Stadtteils mit seinen vielfältigen Funktionen als auch darüber hinaus.

Es gibt eine Reihe wichtiger Projekte in der letzten Zeit, die das Gesicht des Stadtteils bereits verändert haben. Dazu gehören die Ansiedelung der codecentrics AG und des Galileums oder die Neuanlage des Planetenwegs. Darüber hinaus sind verschiedene Projekte bereits angeschoben, die Ohligs in den nächsten Jahren positiv verändern werden. Hierzu gehören die geplante Bebauung des ehemaligen OLBO-Geländes oder die neue Filiale der Sparkasse mit angeschlossenem Lebensmittelvollsortimenter am Ohligser Markt, deren Bau jetzt beginnt.

Hinzu kommen weitere Maßnahmen im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes Ohligs, das 2018 als Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils einstimmig beschlossen worden ist, wozu auch die Umgestaltung der Düsseldorfer Straße inklusive Marktplatz gehört, die wir mit Unterstützung von Fördermitteln der Europäischen Union ab 2020 umsetzen wollen.