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Fragen und Antworten (FAQ) zur Erneuerung DÜ/ Markt:

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umbau des Ohligser Zentrums (FAQ).

Bitte beachten Sie: Diese FAQ-Liste befindet sich in laufender Bearbeitung. Noch fehlenden Antworten werden zeitnah ergänzt. Hinzu kommende Fragen und die entsprechenden Antworten werden ergänzt.

Wenn noch Fragen offen sind:

Kontaktieren Sie uns bitte, das Team vom Stadtteilbüro Ohligs unterstützt Sie gern!
Tel.: 0212 / 18 09 08 06,
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Fragen und Antworten (FAQ) zur Erneuerung von DÜ/ Markt

Die Aufwertung der Düsseldorfer Straße und des Marktplatzes erfolgt insb. mit den Zielen, den Einzelhandelsstandort zu stärken und einen attraktiven, vielfältig nutzbaren Raum mit Aufenthaltsqualität zu schaffen, der genügend Platz für regelmäßige Stadtfeste vorhält. Die Umbauten tragen zudem den aktuellen und zukünftigen klimatischen Anforderungen Rechnung.

Die Fußgängerzone wird in zwei funktionale Bereiche geteilt. Die südliche Hälfte bildet einen Bewegungsstreifen, welcher frei von Hindernissen zur Durchquerung der Anlieferung und der Feuerwehr dient. Der Bewegungsstreifen soll in Betonsteinpflaster im Reihenverband orthogonal zu den Fassaden gelegt. Die nördliche Hälfte bildet ein Multifunktionsband. Dieses Band beinhaltet die Baumpflanzungen.

Ausstattungselemente wie Sitzmöbel sowie Raum für die Außengastronomie der anliegenden Geschäfte. Das Multifunktionsband wird in Betonsteinpflaster im wilden Verbandgelegt. Die neuen Bäume werden in ebenerdige Baumstandorte gepflanzt. Die Sitzmöblierung sorgt für attraktive Entspannungsorte. Da das Multifunktionsband nördlich im Straßenraum angeordnet ist, wird diese optimal besonnt.

Der Übergang zwischen dem Bewegungsstreifen und dem Multifunktionsband wird durch eine Rinne gebildet. Diese Rinne dient durch den speziellen Gitterrost gleichzeitig als taktiles Leitsystem für blinde und sehbehindete Menschen entlang der Straße.

An den Stichstraßen der Düsseldorfer Straße werden die Multifunktionsbänder unterbrochen und besondere Aufenthaltsbereiche geschaffen. Jede dieser „Inseln“ hat ein bestimmtes Alleinstellungsmerkmal (z.B. Spielangebote) und hebt sich von der sonstigen Gestaltung der Düsseldorfer Straße ab.

Die Ohligser hatten bis zum 11. Juni im Rahmen eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens die Auswahl zwischen zwei Pflaster-Arten. Ausgewäht wurde mit 58,4 % das Pflaster der Variante B.

Eigenschaften des Plasters

Es handelt sich um ein Betonsteinpflaster aus verschiedenen Steinformaten. Die Platten wurden ausgewählt, weil sie den angeforderten hohen Belastungswerten bei fachgerechtem Einbau standhalten. Referenzfläche ist der Wallraffplatz in Köln, wo sie seit 15 Jahren liegen. Dort fahren täglich LKW, sie werden im Karneval extrem belastet, gebrochene Platten gibt es nicht.

Auf ökologisch sinnvolles versicherungsfähiges Pflaster wurde bewusst verzichtet. Es würde durch die Nutzung (z.B. Markt) schnell verschmutzen, zudem ist die Reinigung sehr aufwändig. Außerdem würde es sich schnell zusetzen, seine Versickerungsfähigkeit verlieren, und die Tragfähigkeit nimmt mit der Zeit ab.

Die Aufenthaltsflächen werden in einem Wilden Verband“gelegt, die Bewegungsflächen in einem „Reihenverband“. Der Pflasterverbund schafft in Verbindung mit den Fugen zusätzliche Stabilität.

Farbigkeit des Pflasters

Alle Steine sind changierend-farbig in mehreren Gelb- und Brauntönen gehalten, so dass das Pflaster insgesamt hell wirkt und durch dazu beiträgt, dass sich die Ohligser Innenstadt nicht überhitzt (Anpassung an den Klimawandel).

Zudem ist ein changiergend-farbiger Belag auch weniger schmutzanfällig. Grundsätzlich werden die Flächen durch die Nutzung nachdunkeln. Das reine Befahren mit geringen Geschwindigkeiten, wie sie am Standort vorgegeben sind, hinterlässt keine direkte Verschmutzung.

Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten

Die Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten werden in Asphaltbauweise mit einer Beschichtung ausgeführt, welche an eine wassergebundene Wegedecke erinnert, die jedoch belastbarer und witterungsbeständig ist. Somit wird der Belag den Erfordernissen von Veranstaltungen wie dem Dürpelfest oder dem Wochenmarkt gerecht. Die epoxidharzgebundenen Natursplittdecke erfordert eine gewisse Rauigkeit des Materials, damit sie auch auch bei Nässe trittfest ist. Das Material ist allerdings nicht mit Fallschutz bei Spielgeräten zu vergleichen. Im Rahmen der Ausschreibung soll ein Material gefunden werden, das Belastbarkeit und Rutschfestigkeit gewährleistet, und das eine Körnung hat, die auch für spielende Kinder geeinet ist.

Die Ohligser hatten bis zum 11. Juni im Rahmen eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens die Auswahl zwischen zwei Baumarten.

Ausgewäht wurde mit 63,4 % die Pennsylvanische Esche 'Summit'.

Quelle: GALK e.V., Boschüre "Zukunftsbäume in der Stadt", S. 39.

Der Baum hat eine halboffene Krone und wird 10 - 16 m groß und 7 10 m breit. Pro Jahr wächst er ca. 50 cm. Im Herbst schafft er durch seine bemerkenswerte gelbe bis goldgelbe Blattfarbe eine jahreszeitgemäße Stimmung in der Fußgängerzone. 

Von diesen Eschen werden 22 Stück in Ergänzung der Bäume am Markt und als Ersatz für die Bäume in der Düsseldorfer Straße gepflanzt.

Resilienz: Die neuen Bäume sind resistent gegen die Auswirkungen, die der Klimawandel mit sich bringen wird (Trockenheit, Hitze usw.). Siehe dazu auch die Broschüre der GALK e.V., der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz auf S. 39.

Zusätzlich zu den Bäumen könnten an einigen Standorten Pflanzbeete die Begrünung ergänzen. Diese sollen sich an der Gestaltung des Multifunktionsbandes orientieren und könnten jeweils im Rücken geplanter Sitzelemente installiert werden.

Die Patenschaft zur Pflege zur Pflanzbeete mit der ISG wird angestrebt.

Bäume übernehmen im Planungsentwurf eine wichtige Leit- und ordnende Funktion. Im Plangebiet stehen aktuell 37 Bäume.

Für die Umsetzung des vorliegenden Entwurfes bedeutet dies, dass 24 Bäume auf dem Ohligser Markt erhalten und ergänzt werden sollen. In der Düsseldorfer Straße ist eine Niederlegung von 13 Bäumen erforderlich, die aus unterschiedlichen Gründen gegen die neu zu pflanzende Leitbaumart Pennsylvanische Esche 'Summit' ersetzt werden müssen (u.a. Statik, zu geringer Wurzelraum). Insgesamt werden bis zu 22 neue Baumstandorte hergestellt.

Der Umgang mit den Bestandsbäumen fußt auf einer tiefergehenden Analyse und die Bewertung des Baumbestandes durch die Technischen Betriebe, die eine langfristige Betrachtung der Fußgängerzone für einem Zeitraum von 30 - 40 Jahren vorgenommen haben. Es wurde eine Reihe von Untersuchungen vorgenommen, und es erfolgten Begehungen zur Erläuterung des Umgangs mit dem Baumbestand mit Politik, Fachleuten, Verwaltung und Vor-Ort-Akteuren. Siehe dazu auch Vorlage 688/2021 ab S. 4.

Im Saldo werden nach dem aktuellen Entwurf im Plangebiet künftig bis zu 46 statt heute 37 Bäume stehen.

Die neuen Baumstandorte werden zudem optimal auf das zukünftige Stadtklima vorbereitet. Die Bäume sollen in angemessen dimensionierte Baumrigolen gepflanzt werden, um den Bäumen ausreichend Lebensraum zu geben und die bestmögliche Versorgung mit Wasser sicherzustellen. Der vorgeschlagene Leitbaumart Pennsylvanische Esche 'Summit' wird die Eigenschaft „Klimabaum“ attestiert, die mit den zu erwartenden klimatischen Veränderungen gut umgehen kann.

Mit den neu zu pflanzenden Bäumen wird zudem das Ziel verfolgt, eine Beitrag zur Reduzierung von Hitzeinseln und zur Verbesserung des Stadtklimas zu leisten.

Vom 17. September bis zum 01. Oktober 2021 konnten Anwohner und Nutzer der Ohligser Fußgängerzone aus jeweils zwei Varianten auswählen, welche Bänke, welche Fahrradständer, welche Poller und welche Abfallbehälter im Zuge des Umbaus der Düsseödorfer straße und des Ohligser Markts zum Einsatz kommen sollen.

Auf einer Musterfläche im Bereich Düsseldorfer Straße Höhe Kirchgasse sind verschiedene Elemente des Stadtmobiliars ausgestellt, die künftig auf dem Markt und in der Fußgängerzone zum Einsatz kommen sollen.

An der Umfrage haben sich insg. 468 Personen beteiligt, wobei sich manche auch nur zu einzelnen Elementen geäußert haben. 281 Personen haben an der Online-Umfrage teilgenommen und 187 haben die ausgelegten Abstimmkarten in die Wahlurne am Nachbarschaftstisch in der Filiale der Sparkasse am Markt eingeworfen, die ihre Räume hierfür dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

Dies sind die Ergebnisse:

Bei den Bänken hat die Bank A (klassisch mit Seitenlehnen) das Rennen gemacht. Mit 299 Stimmen (65,1 %) fiel die Wahl sehr eindeutig aus. Eine Beschreibung der beiden zur Auswahl stehenden Bänke finden Sie hier.

Bei den Fahrradständern hat sich die breitere Variante B durchgesetzt. Auf diese Variante, die mit einem Knieholm augestattet sein wird, sind 244 Stimmen entfallen, das entspricht 55,1 %. Eine Beschreibung der beiden zur Auswahl stehenden Fahrradständer finden Sie hier.

Als Poller wünschen sich die Teilnehmer der Umfrage die oben abgerundete Variante B. Die Entscheidung fiel mit 299 Stimmen (66,6 %) sehr klar aus. Eine Beschreibung der beiden zur Auswahl stehenden Poller finden Sie hier.

Ebenso zur Auswahl standen zwei Typen von Abfallbehältern. Die runde Variante B hat den Ohligserinnen und Ohligser am besten gefallen. Es entfielen 247 Stimmen (54,0 %) auf diesen Typ Abfallbehälter. Eine Beschreibung der beiden zur Auswahl stehenden Abfallbehälter finden Sie hier.

Das vorhandene Stadtmobiliar wird ausgebaut, vom TBS sofern möglich und erforderlich überholt und ggf. an anderer Stelle wieder zum Einsatz gebracht.

Es ist vorgesehen, den Ohligser Markt mit Lichtstelen zu beleuchten.Die auf dem Markt vorgesehenen und berechneten Lichtstelen können mit einer neuen steuerbaren Lichttechnik ausgestattet werden. Im Rahmen der Ansteuerung kann zum einen auf die Helligkeit wie auch auf die Lichtfarbe Einfluss genommen werden und somit können unterschiedliche Lichtstimmungen zwischen neutral und warmweißen Licht realisiert werden. Weitere Funktionensmöglichkeiten sind unten unter "Ohlig soll smart werden (...)" beschrieben.

Die lichttechnische Berechnung der Düsseldorfer Straße muss diesbezüglich noch final erarbeitet werden. Die aktuellen Leuchtenstandorte für die Düsseldorfer Straße sind für Hängeleuchten berechnet und gelten aufgrund der gleichen Lichttechnik wie beim Ohligser Markt auch für den alternativen Einsatz von Lichtstelen.

Bei der Verwendung von Hängeleuchten ist vorgesehen, diese an einer Seite an Masten zu befestigen. Diese sollen direkt an den Fassaden platziert werden, in ihnen können die o.g. Techniken wie bei den Lichtstelen verbaut werden. Zur Verwendung der Hängeleuchten müssen noch verschiedene Punkte wie Gründung und Statik der Masten, die Positionen der Masten (Abstand von der Fassade) und die Befestigungen in den Fassaden geklärt werden. Sollten die Hängeleuchten in der Düsseldorfer Straße aus einem dieser Gründe nicht realisierbar sein, gelten die Anforderungen bzw. die Eigenschaften der Lichtstelen.

Mit der Umgestaltung der Fußgängerzone soll die Aufenthaltsqualität für alle Bevölkerungsgruppen signifikant verbessert werden. In diesem Zusammenhang wird es auch eine Reihe von Spielmöglichkeiten geben.

Die Grundentwürfe stehen bereits, sie orientieren sich an den unterschiedlichen Gegebenheiten der jeweiligen Standorte. Im Rahmen einer weiteren Beteiligungsrunde sollen Kinder bei der konkreten Auswahl der Elemente der „Spielinseln“ auf der Düsseldorfer eingebunden werden.
In der Vorplanung wurde sich bislang Folgendes überlegt:

  • Hüpfspielen mit angrenzenden Aufenthaltsmöglichkeiten in den Einmündungsbereichen der Nebenstraßen zur Düsseldorfer Straße.
  • Auf der großen Platzfläche des Ohligser Marktes, die heute bereits von vielen Kinder mit unterschiedlichsten „Fahrzeugen“ wie Rollern und Fahrrädern befahren wird, bieten vor allem Treppen, Rampen und kleine Stützmauern entlang der Aachener Straße dazu ein, sich niederzulassen oder bespielt zu werden (Parcour).
  • Das Wasserspiel an der Schnittstelle zwischen Markt und Düsseldorfer Straße kann vor allem im Sommer als Verweil- und Spielmöglichkeit genutzt werden.

Ja, die Belange dieser Gruppen werden vielfältig berücksichtigt:

  • Es werden Konsum-unabhängige Sitzmöglichkeiten sowohl im Bereich des Marktes, als auch im Bereich der Düsseldorfer Straße eingebaut.
  • Der Zugang von der Düsseldorfer Straße auf den Markt, auf dem sich heute eine Treppenanlage befindet, wird barrierefrei sein. Zum Niveauausgleich wird es vom Markt zur Aachener Str. eine kleine Stufenanlage geben.
  • Das "Multifunktionsband" in der Düsseldorfer Straße ist eine eindeutig beruhigte und entschleunigte Zone. Hier können sich Ältere (fernab von „jugendlicher Hektik“ unbedacht niederlassen.
  • Einbau eine zweistufigen Blindenleitsystems: Eines als Überquerung im Bereich Aachener Straße, das andere als Angebot zur Verbindung zwischen Bahnhof und Marktplatz.

Der erste Bauabschnitt mit dem Umbau des Ohligser Marktplatzes soll noch in diesem Jahr starten. Die Umgestaltung der Düsseldorfer Straße beginnt 2022, wegen des notwendigen Vorlaufs später als zunächst geplant. Die Händler haben also in jedem Fall das Weihnachtsgeschäft 2021 ohne Baustelle.

Aktuell zeichnet sich ab, dass das Dürpelfest im Mai in einer Baustellen-Variante stattfinden kann, auch wenn der Marktplatz wegen der Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht.

Zurzeit laufen letzte Abstimmungen mit der Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG), mit Händlern, Eigentümern und Gastronomen. Dabei geht es etwa um Flächen für Außengastronomie, Sondernutzungen und Veranstaltungen.

Im Anschluss beschäftigt sich die Politik mit der endgültigen Planung für die Düsseldorfer Straße. Wird sie im Dezember von der zuständigen Bezirksvertretung sowie vom Ausschuss für Städtebau, Stadtentwicklung und Digitale Infrastruktur beschlossen, kann die Ausführungsplanung fertiggestellt und die Bauleistung anschließend ausgeschrieben und vergeben werden. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal 2023 abgeschlossen sein, damit die Belastung der Händler und Gastronomen so gering wie möglich gehalten werden kann.

Sobald eine Baufirma über eine pflichtgemäße europaweite Ausschreibung gefunden sein wird, können auch konkretere Bautermine genannt werden. Über alle Termine informiert der Baustellen-Newsletter und der Baustellen-Kalender.

Die Bauarbeiten werden so organisiert, dass die Geschäfte auch während der Bauarbeiten jederzeit durch die Kunden erreichbar sind.

Damit auch die An- und Ablieferung klappt haben die Händler, Gastronomen und Dienstleister in der Fußgängerzone und Markt Fragebögen erhalten. Wir bitten alle Gewerbetreibenden dringend, uns diese Informationen zukommen zu lassen, um eine reibungslose An- und Auslieferung gewährleisten zu können! Bitte sprechen Sie auch ihre Nacharn an und erinnern sie diese.

Die rechtzeitig eingegangenen Rückläufe können im Rahmen der im Herbst erfolgenden Ausschreibung zur Ausführung der Bauarbeiten berücksichtigt werden.

Die Beteilung der Ohligser im Vorfeld der Planungen hat ergeben, dass der Markt insbesondere zum Aufenthalt von Menschern hergerichtet werden soll. Er soll sich zudem weiterhin als Standort für den Wochenmarkt eignen sowie für Feste.

Die auf dem Markt entfallenen PKW-Parkplätze werden (über)kompensiert durch das wieder eröffnte Parkhaus (Sparkasse/ Rewe).

A. Aktivitäten durch Händler und Gastronomen

Die wichtigsten Botschaften, die die Händler und Gastronomen ihren Kunden mitgegeben werden sollten sind, dass

  • die Bauarbeiten sicherlich auch Einschränkungen mit sich bringen werden, die Geschäfte aber jederzeit erreichbar sein werden;
  • Händler und Kommune gemeinsam die Baustelle auch zu einer Schaustelle machen wollen: Mit interessanten Veranstaltungen, Events und Aktionen;
  • sich der Aufwand lohnt, weil Alle sich nach der Fertigstellung auf eine noch schönere Fußgängerzone freuen können.

Die Gewerbetreibenden sind aufgerufen, ihre Maßnahmen zur Kundenbindung JETZT zu intensivieren. Bitten sie Ihre Kunden, Ihnen auch während der Bauphase treu zu bleiben. Unterstützen Sie dies auch durch einzelne Aktionen oder gemeinsam mit anderen Händlern z.B. über die OWG.
Aus unserer Sicht unabwendbar ist zu dem der Einsatz zeitgemäßer Internet-basierter Kundenbindungs-Instrumente. Das Stadtteilbüro kann Sie hierzu beraten, die Stadt Solingen bietet Unterstützung an.

B. Aktivitäten durch die Stadt die lokalen Organisationen

Der FD Stadtentwicklung und das Stadtmarketing haben zusammen mit der OWG, der ISG und dem Stadtteilbüro Ohligs eine Steuerungsgruppe zum Baustellen-Marketing eingerichtet.

Wesentliches Ziel der Steuerungsguppe ist, ein positives Bild von der neuen Ohigser Mitte zu zeichnen, und die Verbesserungen ins Licht zu rücken, die mit dem Umbau verbunden sind. Es geht darum, eine positive Grundstimmung zu erzeugen, so dass man sich auf das Ergebnis freut.

Dies bedeutet nicht, dass man die gewiss mit dem Umbauprozess verbundenen Härten kleinreden möchte, diese können individuell sehr groß sein.

Ziel ist eine umfassende Information über

  • den Planungsprozess samt Beteiligung von Bewohnern und lokalen Akteuren, über
  • die Inhalte der städtebauliche Planung sowie über
  • die Schritte der Umsetzung.

Der Bereich "Baustellen-News" auf der Webseite des Stadtteilbüros Ohligs dient dabei als zentrale Informations-Stelle. Dort gibt es aktuelle Beiträge, Hintergrund-Infos, einen Baustellen-Kalender und auch einen Baustellen-Newsletter, zu dem man sich anmelden kann. Soziale Medien, Presse, Flyer, Plakate usw. ergänzen das Angebot.

Die ISG Ohligs hat aus ihren Mitteln und in Fortsetzung der Entwicklung der "Marke Ohligs" in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe eine "Marketing-Toolbox" entwickeln lassen (u.a. Vorlagen für Plakate, Flyer, Aufsteller, Gerüstbanner usw.). Durch das "Corporate Design" ist eine hohe Wiedererkennung  der Informationsmaterialien gewährleistet. Diese stehen grundsätzlich auch den einzelnen Unternehmen in Ohligs zur Verfügung, sofern sie eigene Aktionen rund um die Baustelle umsetzen möchten,

Es ist geplant, den Umbauprozess zudem durch verschiedene Veranstaltungen, Aktivitäten und Events (Baustellen-Feste) zu begleiten, und dabei eine postive Stimmung und Freude auf das Ergebnis zu erzeugen. Die Aktionen sollen sowohl durch die Händler untereinander erfolgen als auch gemeinsam mit der Stadt.

Die Erreichbarkeit des Ohligser Zentrums wird sich durch die Neugestaltung der Fußgängerzone und den Ohligser Markt nicht verändern.

Während der Umbauphase ist allerdings davon auszugehen, dass für einen noch nicht bestimmten Zeitraum die Haltestelle „Ohligser Markt“ entfallen wird, da die Busse der Rheinbahn für diese Zeit aufgrund der Baustelle nicht von der Lennestraße nach links in die Düsseldorfer Straße abbiegen können.

Die vorgesehenen Lichtstelen sind für den Einbau von WLan-Access-Points, Effektbeleuchtung wie farbigen Strahlern oder Gobos, Lautsprechern oder digitaler Messsysteme vorbereitet.

In einer Leuchte im Bereich des Marktplatzes ist ein intelligenter Wettersensor vorgesehen der zum einen die Wetterdaten über die digitalen Kanäle (Solingen.digital) verbreitet und für zukünftige Entwicklungen eine gute Datenbasis erzeugt.

Im Rahmen einer Beteiligungs-Veranstaltung auf dem Ohligser Markt in 2019 haben vieler Ohligserinnen und Ohligser Ihre Ideen hinterlassen, wie sie sich die Fußgängerzone und den Markt nach einem Umbau vorstellen.

Die Verwaltung hat die Anregungen und Bedenken ausgewertet und hat umsetzbar- und finanzierbare Vorschläge in das Anforderungs-Paket für die teilnehmenden Büros an einem landschftsplanerischen Wettbewerb geschrieben. 10 Planungsbüros aus ganz Deutschland haben sich beteiligt. Im Preisgericht saßen Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik, Landschaftsarchitekten als externe Experten sowie Akteure vor Ort (insb. OWG, ISG, Ohligser Jongens).

Corona-bedingt konnten die vorgesehenen öffentlichen Informations- und Beteiligungsveranstaltungen nur online und in kleinerem Kreis stattfinden. In mehreren Terminen wurden OWG, ISG und Ohligser Jongens auf diese Weise informiert und konnten verfahrensbegleitend unterschiedliche Belange einbringen. Zudem fanden mehrere Abstimmungen mit den Marktbetreibern und den Dürpelfest Veranstaltern zur Feinabstimmung statt.

Es wurdenim Stadtteil Plakate gehängt mit Hinweisen zum Stand der Planung und dem weiteren "Fahrplan".

Der Entscheidung zum Umngang mit den Bäumern erfolgten eine Reihe von Untersuchungen und Begehungen zur Erläuterung mit dem Baumbestand mit Politik, Fachleuten, Verwaltung und Vor-Ort-Akteuren.

Im Mai 2021 gab es eine öffentliche Beteiligung zur Auswahl von Pflaster und  Bäumen.

Im September erolgte die 2. Runde, dabei ging es um die Auswahl des Stadtmobiliars (Bänke, Poller, Fahrradständer und Abfallbehälter).

Die Gwerbetreiben in Fußgängerzone und Markt sind gebeten, rechtzeitig ihre Situation bei der Anlieferung und der Auslieferung ohrer Unternehmen über einen Fragebogen mitzuteilen, damit ihre Belange im Rahmen des Baubetriebs berücksichtigt werden können.

Am 2.11.21 wird für die Gewerbetreibenden in den Räumen der Sarkasse am Ohligser Markt eine Info-Veranstaltung angeboten.

Wenn der Bau gestartet ist, sollen baubegleitend Baupaten eingebunden werden (Vertreter*innen von OWG und ISG). Ziel ist ein guter und frühzeitiger Informationsfluss sowie eine gute Abstimmung der Handelnden und der Betroffenen.

Selbstverständlich steht auch das Stadtteilbüro Ohligs als Ansprechnpartner bereit und informiert Sie über das Geschehen bzw. trägt Ihre Anregungen weiter an die handenden Akteure.

Auf der Seite Baustellen-News unseres Webauftritts finden Sie aktuelle Informationen und Beiträge zum Baugeschehen rund um die Erneuerung der Ohligser Mitte.

Sie können dort unseren Baustellen- Newsletter abonnieren und finden dort zudem einen Baustellen-Kalender mit allen Terminen rund um Planung und Bau, die Sie auch in Ihre eigenen Kalender importieren können. Es gibt dort auch ein Kontaktformular.

Selbstverständlich erreichen Sie uns aber auch telefonisch unter der 0212/ 18 09 08 06 oder per Email unter team@stadtteilbuero-ohligs.de.

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